E2 zeigt sich gegen Reisbach kämpferisch

Die JSG zeigte gegen den Gegner aus Reisbach eine insgesamt ordentliche Partie und eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Spielen. Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Bereits in der Anfangsphase hatte unsere E2 eine große Doppelchance: Piet und Niklas kamen gefährlich zum Abschluss, doch entweder fehlten nur wenige Zentimeter oder der gegnerische Torwart war zur Stelle.

In der 10. Minute bewahrte Dorian seine Mannschaft mit einer starken Parade gegen einen Reisbacher Stürmer vor dem Rückstand. Nur eine Minute später fiel jedoch nach einem Eckball das unglückliche 0:1. Danach spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab, klare Torchancen waren auf beiden Seiten Mangelware. In der 23. Minute hatte Laurens den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schuss strich jedoch knapp am langen Pfosten vorbei. Mit dem 0:1 ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischte Reisbach den besseren Start und zog innerhalb von fünf Minuten auf 0:4 davon. Doch die JSG bewies starke Moral und gab sich keineswegs auf. Niklas erzielte den verdienten Anschlusstreffer zum 1:4. Kurz darauf wurde ein Schuss von Elias in der 40. Minute vom Torwart nach außen abgewehrt; nach einer Flanke von Laurens stand Piet goldrichtig und vollstreckte zum 2:4.

Die JSG blieb im Anschluss weiter am Drücker und verkürzte nach einem Steilpass von Elias auf Laurens zum 3:4. In der 49. Minute musste man allerdings nach einem Konter das 3:5 hinnehmen. Doch erneut kämpfte sich die Mannschaft zurück: In der 50. Minute wurde Piet im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dominik sicher in den Winkel zum 4:5-Anschlusstreffer.

Die JSG war nun dem Ausgleich sehr nahe und setzte Reisbach zunehmend unter Druck. In der Nachspielzeit sorgte jedoch ein weiterer Treffer der Gäste für den 4:6-Endstand. Trotz der Niederlage kann die JSG auf die gezeigte Leistung aufbauen. Besonders die starke Moral und der kämpferische Einsatz nach dem deutlichen Rückstand waren ein positives Zeichen.

Bericht: Dominik Bersin

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